Ich freue mich, dass Sie meine Internet-Präsenz besuchen. Hier dreht sich alles um die lieben Viechlein und ihr Wohlergehen.
Straßenkatzen flehen um Ihre Aufmerksamkeit:
Ich ziehe meinen Hut vor den Aktivistinnen der
Straßenkatzen-Initiative Oberndorf-Hochmössingen. Bitte, sehen Sie sich ***ins Bild klicken*** die WebSite an - und helfen Sie!!! Jeder noch so kleine Betrag kann - wenn viele sich beteiligen - so unendlich viel bewirken, kann so viel Leid lindern. Vielleicht möchten Sie auch eine Katze adoptieren? Es wäre so schön...
Auch das Tüble für KW 22/2012 verdanke ich dem lieben Alfredo, der meine Leidenschaft für Natur-Fotos und -Filme teilt. Fantastico! Mille grazie! Un caro Saluto!
Nachfolgend möchte ich nun unsere Menagerie vorstellen, welche sich gegenwärtig aus zwei Hündinnen, drei Katzen, fünf Nymphen- und zwei Wellensittichen rekrutiert:
Der schläfrige Herr auf den beiden obigen Fotos ist unser Senior "Katermann", geboren Frühjahr 1998. Er war uns als halbwüchsiges Kätzle zugelaufen. Am 28.02.2012 ist er über die Regenbogen-Brücke gegangen. Er war einmalig.
Hier am 07.02.2009 bei seinen heiß geliebten Wasserspielen:
Ein Blick auf unser Geflügel:
Es gibt auch ein kleines Filmle vom 27.08.2010:
Sie haben jeweils eine Appenzeller Sennenhündin zur Mutter und einen Berner Sennenhund zum Vater (was die optische Ähnlichkeit erklärt), sind jedoch absolut nicht miteinander verwandt. Unsere Große ist das Menschle, *16.12.2000; das kleine Monsterle (mit dem weißen Kragen) heißt Ronja und wurde am 30. Juni 2005 geboren.
Größere gesundheitliche Probleme gab es bei Menschle, von einem Nabelbruch im Welpen-Alter mal abgesehen, gottlob nicht - toi, toi, toi. Nach der Nabelbruch-OP trat eine Niereninsuffizienz auf, die glücklicherweise durch sofortige Infusionen und Spülungen beherrscht werden konnte.
Auch Ronja war eigentlich jahrelang ein pflegeleichtes Hundle - bis zum Oktober 2009:
Niemals hätten wir gedacht, dass eine erst knapp 4 1/2-jährige Hündin
Probleme mit den Kreuzbändern haben könnte... So glaubten wir erst mal
an eine Verstauchung, als aus heiterem Himmel eine Lahmheit der rechten
Hinterhand auftrat. Es waren weder eine Schwellung, noch
Druckempfindlichkeit festzustellen, und es konnte ausgeschlossen
werden, dass Ronja sich etwas in den Fußballen eingetreten haben
könnte. Die Behandlung mit Traumeel, Vermiculite und Cardiospermum zeitigte Wirkung, und nach 2 - 3 Wochen mit wechselndem Befinden konnten wir davon ausgehen, dass die Geschichte ausgestanden sei.
Als Ronja und Menschle am 21. Oktober gemeinsam durch die Wiesen bretterten, dass
es eine wahre Freude war, ihnen zuzuschauen, schien also alles wieder
in schönster Ordnung. Weil eine Nordic Walkerin auf der Bildfläche
erschien, befahl ich die Hunde zu mir, und wir warteten, bis die Frau
wieder außer Sicht war. Ich gab die Hunde wieder frei, aber Ronja stand
nicht auf - selbst dann nicht, als ich mich einige Schritte von ihr
entfernte. Schließlich erhob sie sich doch, um nach wenigen Metern
zusammen zu brechen.
Der unverzüglich konsultierte Haustierarzt kam zur vorläufigen Diagnose "Kreuzbandabriss links"
und überwies uns in eine Spezialklinik nach Lörrach, wo Ronja am 22.
Oktober operiert worden ist. Im Zuge der Untersuchungen stellte sich
heraus, dass die Kreuzbänder in beiden Knieen gerissen waren.
Begründet war die Misere in einer von Geburt an bestehenden
Fehlstellung von Ober- und Unterschenkelknochen, wie dies sich aus der
Informations-Schrift der behandelnden Dres. Kása http://www.tierklinik-kasa.de/default.aspx?PageId=46 ergibt. Daraus wird auch deutlich, dass wir durchaus von einer Besserung/Heilung ausgehen durften, dieser Eindruck aber trügerisch war.
Nachdem die Heilung des linken Hinterlaufes zügig voran geschritten war, wurde am 09.11.2009
der zweite Eingriff vorgenommen, der - lt. Dr. Kása - problemlos
verlief. Wie schon nach der ersten OP verließ Ronja bereits nach
wenigen Stunden auf vier Beinen die Klinik.
Wir sind
überglücklich, dass Ronja nunmehr, gut einen Monat nach der 2. OP, ihre
volle Mobilität und damit wieder die beste Lebensqualität erlangt hat!
(Die
Kosten für eine solche OP belaufen sich auf bis zu 1.800 €. Wir haben
für die erste OP 1.435 € bezahlt; für die zweite waren noch mal 1.200 €
fällig, wobei die Ermäßigung sich daraus ergibt, dass die
Strahlendiagnostik bereits für beide Beine weitgehend abgeschlossen
worden ist. Erfreulicherweise ergaben die Röntgenaufnahmen auch, dass sowohl die Hüften, als auch die Wirbelsäule in bestem Zustand sind.)
Der Nächste, der uns adoptierte, ist Felix, unser zweiter Kater:
Er war (siehe linke Bilder) völlig verwahrlost, abgemagert, verwurmt. Weshalb er in Ungnade gefallen sein mag, wird wohl ein Rätsel bleiben, denn dieser liebe Junge war vom ersten Tag an mustergültig und offensichtlich einfach nur dankbar, ein gutes Zuhause gefunden zu haben. Ja, und seit das Sternle hier Einzug gehalten hat, hat er auch eine wundervolle Freundin und Spielkameradin... :o) Mit ihr und dem Katermann teilt er die Vorliebe für die Hängematte, hält dort gerne seinen Schönheitsschlaf. Und schön ist er wirklich, mit seinem seidigen Fell, den ausdrucksvollen Augen, seinem charmanten Grinsen...
Das Sternle, *13.03.2005, haben wir im Alter von vier Monaten aus dem Rottweiler Tierheim geholt. Sie ist wirklich eine kleine Schönheit, sehr selbstbewusst, unproblematisch, verträgt sich ausgezeichnet mit allen Zwei- und Vierbeinern.
Die Damenriege wird komplettiert durch das Graule:
Den - zugegebenermaßen nicht sonderlich originellen, dafür aber praktischerweise geschlechtsneutralen - Namen verdankt die "Kätzin Europäisch Kurzhaar im Kartäusertyp" dem Umstand, dass zunächst weder wir (als Laien) noch die Belegschaft unserer Stamm-Tierarztpraxis (als Fachleute) zweifelsfrei zu sagen wussten, ob wir's mit einer Dame oder einem Herrn zu tun haben. Auch der Ultraschall brachte keine gesicherten Erkenntnisse, so dass das arme Mädle unters Messer musste - nicht zuletzt, um festzustellen, ob eine Kastration bereits erfolgt war. Beim Graule zeigte sich übrigens sehr schnell, weshalb sie von ihrer früheren Familie verstoßen und - wie das Mutzle - nicht ins neue Domizil mitgenommen wurde: Das Graule ist nämlich unser hauseigenes Abbruchunternehmen und hat bereits diverse Zimmer abtapeziert - eine Tatsache, die uns freilich nicht gerade freut, aber nicht zwangsläufig dazu führen musste, dass wir dieses ansonsten wirklich pflegeleichte Kätzle wieder an die Luft gesetzt hätten... Damit sind ihre motorischen Fertigkeiten jedoch mitnichten erschöpft; vielmehr überraschte das Graule uns mit der Begabung, einigermaßen mühelos Türen öffnen zu können, weshalb seit geraumer Zeit bei uns die Türklinken andersrum montiert sind. Nicht vertraut war sie übrigens mit Katzenklos, war ja quasi Tag und Nacht "auf der Gass'" - vielleicht, weil sie mit den Hunden der früheren Familie nicht zurecht kam (oder die mit ihr)? Jedenfalls sind wir in dieser Sache Herrn Otto vom Tierschutzverein Schramberg einmal mehr zu Dank verpflichtet: Er gab uns nämlich den unschätzbar wertvollen Tipp, etwas gehackte Baldrianwurzel (erhältlich in der Apotheke) unter die Katzenstreu zu mischen, was sich sofort als "wegweisend" für Katzen mit gewissen Bedürfnissen erweist... Leider bedienen sich auch Zeitgenossen mit unlauteren Absichten diesen Lockmittels...
"Mittags"- (wobei der sich schon mal über mehrere Stunden erstrecken kann) Schläfle in schönster Harmonie:
Belagerungs-Zustand auch hier: Der Küchen-Chef und die "Bei-Köche":
Nora und Schlappi vom Eselbach, die Eltern unserer kleinen Ronja:
Und weil Fotos von Tierkindern immer ganz besonders rührend sind, hier einige meiner Lieblings-Welpen-Bilder unserer Wauzis:
Menschle, *16.12.2000, mit ca. 4 Monaten
Ronja, *30.06.2005, als "Kleinkind".
Noch ein Wort zum Thema "wie Hund und Katz'":
Glücklicher- (oder seltsamer-)weise gab es hier im Haus noch nie Probleme im Zusammenleben dieser angeblich so verfeindeten Vierbeiner.
Wahlspruch (= zum Auswählen)
1. Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene. - Albert Schweitzer -
2. Wenn zwei sich streiten, haben beide schuld! (iokkmokk - ein Freund von mir)
3. Die Belohnung für eine gute Tat besteht darin, sie getan zu haben. (Karin Alvtegen)
4. Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will! (Jean-Jacques Rousseau, Philosoph, 1712-1778)
5.
Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück. (Meine Freundin Rita aus der Grafschaft Bentheim)
6. Der Mensch ist das einzige Wesen, das errötet. Er ist auch das einzige Lebewesen, das Grund dazu hat.
(William Faulkner - entdeckt von meiner Freundin Margit aus Bad Waldsee)
7. Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche - und plötzlich schaffst Du das Unmögliche! (Franz v. Assisi) - Geschenk meiner Freundin Tina -
8. Wenn man ein Gewächs Unkraut nennt, zeigt sich darin die ganze Anmaßung des Menschen. (Edmond Rostand) - Geschenk meiner Freundin Heide -
9. Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte. (Berthold Auerbach - ein Landsmann von mir)